White Nights in Sankt Petersburg

Diesmal stand ein Reiseziel in Russland auf unserem Programm: Sankt Petersburg. Man nennt es auch das Venedig des Nordens und das hat uns neugierig gemacht. Von Ende Mai bis Juli wird es in Sankt Petersburg nicht richtig dunkel – das sind dann die sogenannten White Nights. Wir empfehlen, einen deutschprachigen Reiseführer zu buchen. Es ist zum einen sehr interessant, die russische Sicht der Dinge zu hören, und zum anderen kann man mit Reiseführer direkt an den oft langen Warteschlangen vorbei gehen. Die Reiseführer organisieren außerdem sämtliche Eintrittskarten für Museen, Ballett und Kirchen. Wir können natürlich keinen Reiseführer ersetzten, aber diese Sehenswürdigkeiten solltet ihr in Sankt Petersburg nicht verpassen:

Unsere Top 7 in Sankt Petersburg

1. Winterpalast, Schlossplatz und Eremitage:  Auf dem Schlossplatz befindet sich der bekannte grüne Barockbau, der Winterpalast. Den  berühmtesten Bau der Stadt ließ Zarin Elisabeth erbauen. Sie beauftragte ihren Hofarchitekten Rastrelli damit, das Gebäude von Zar Peter dem Großen in ein prunkvollen Palast zu verwandeln. In dem Winterpalast befindet sich auch das berühmte Museum Eremitage. Hier kann man sich die  Architektur und Einrichtung des Palastes von Katharina der Großen anschauen und dabei gleichzeitig die große Kunstsammlung bewundern. Achtung: die Eremitage ist riesig und ein Besuch dauert Stunden. Vielleicht einen Regentag dafür nutzen.

St. Petersburg2. Sommerpalast in Zarskoje Selo, heute Puschkin: Der Sommerpalast ist circa 25 km von Sankt Petersburg entfernt und wird auch das Zarendorf genannt. Hier befindet sich neben dem Alexanderpalast und einem chinesischem Dorf, der Katharinenpalast mit dem legendären Bernsteinzimmer. Es ist natürlich nicht das echte, denn dieses ist ja nach wie vor verschwunden. Aber es gibt eine Rekonstruktion, die seit kurzem wieder besichtigt werden kann. Achtung: unbedingt vorher reservieren, da die Kontingente für Individualtouristen im Sommer begrenzt sind.

 

Peterhof3. Peterhof: Die älteste außerhalb von Sankt Petersburg gelegene Zarenresidenz mit einer an der Ostsee gelegenen Parkanlage ist das russische Versailles. Hier kann man sich bei gutem Wetter einen ganzen Tag aufhalten. Am spektakulärsten ist aber die An- und/oder Abreise mit dem Tragflächenboot „Meteor“. Dieses schnelle Schiff fährt alle 30 Minuten über die Newa und hält direkt vor der Eremitage.

St. Petersburg4. Newskij Prospekt: die größte Einkaufsstraße quer durch die Stadt. Uns haben aber eher die kleinen Straßen rechts und links gefallen.

St. Petersburg5. Peter und Paul Festung: Die Festung auf der kleinen Haseninsel ist der Geburtsort von Sankt Petersburg. Man sollte sie möglichst bei schönem Wetter besuchen, denn es gibt sogar einen kleinen Strand. Für die Kinder sind die echten Kaninchen das Highlight.

6. Isaakskathedrale: Die größte Kathedrale der Stadt erinnert stark an den Petersdom in Rom. Nicht verpassen sollte man einen Aufstieg, denn der Ausblick über die Stadt ist überwältigend.

St. Petersburg7. Mariinskij-Theater: Wer nach St. Petersburg kommt, sollte unbedingt einen Besuch des weltberühmten russischen Balletts einplanen, das in diesem Theater beheimatet ist. Das russische Balletts nahm seinen Anfang in der Gründung der Hochschule für Tanz und Ballett durch Zarin Anna 1738. 1783 befahl Katharina II den Bau eines kaiserlichen Ballett- und Operntheaters. Seit 2013 gibt es dazu das moderne Mariinskij-Theater II, das in unmittelbarer Nachbarschaft liegt und nach 10 Jähriger Bautätigkeit durch Putin eingeweiht worden ist. Auch hier werden klassische Ballettstücke, wie beispielsweise Schwanensee aufgeführt. Sehr schön und beeindruckend!

Natürlich gibt es noch viele andere Dinge in Sankt Petersburg zu sehen, es ist eben eine große und interessante Stadt. Ein Brauch besagt, wenn man dem Hasen, der am Eingang der Haseninsel steht, eine Münze zuwirft, dann komme man wieder nach Sankt Petersburg. Wir haben eine geworfen…

St. Petersburg



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