Malta bei Carrys

Reisetipps einer Sprachschülerin auf Malta

Bis zu den nächsten Sommerferien ist es nicht mehr lang, die Urlaubsplanung ist in vielen Familien in vollem Gange und vielleicht ist ein Sprachurlaub für die Kinder eine gute Alternative zum gemeinsamen Familienurlaub. Deshalb gibt es bei uns jetzt Reisetipps aus erster Hand, und zwar von der Familie von Lynn, die sich für eine Sprachreise nach Malta entschieden hat. 

Unser Tochter Lynn – 19 Jahre alt – war auf Malta, um im Rahmen eines Sprachurlaubs mit Sprachdirekt ihre Englischkenntnisse zu verbessern. Beim Sprachenlernen in der Schule hat sie sich bis zum Ende der 11. Klasse recht schwer getan, deshalb haben wir etwa 1,5 Jahre vor dem Abitur überlegt, wie sie sich am besten darauf vorbereiten kann. Mehr oder weniger zufällig sind wir im Internet über eine Anzeige von Sprachdirekt gestolpert. „Englischkurs und Sonnenschein auf Malta“ – das klang verlockend.

Unser erster Tipp: Macht euch ausführlich darüber Gedanken, welcher Ort für euch der richtige ist.

Nachdem klar war, dass unsere Tochter einen Englischkurs im Ausland belegen würde, ging es darum, eine geeignete Stadt bzw. ein geeignetes Land zu finden. Großbritannien haben wir als Ziel recht schnell ausgeschlossen, da Lynn als absolutes Sommerkind nur ungern im August ins verregnete Königreich wollte. Andere weit entfernte Ziele mit „Schönwetter-Garantie“ wie Miami oder Los Angeles waren sehr teuer. Im Zuge dieser Überlegungen haben wir uns dann mit dem Inselstaat im Mittelmeer genauer beschäftigt und waren nach kurzer Zeit hellauf begeistert. Viel Sonne, warme Temperaturen, Englisch ist dort Alltagssprache und kurze Distanzen, die man auf der Insel zurücklegen muss – alles Argumente, die eigentlich wirklich einladend klangen. Also haben wir dann tatsächlich einen Sprachkurs auf Malta gebucht – ein Land, das uns wenige Wochen zuvor noch gänzlich unbekannt war.

Sprachschule GebäudeUnser zweiter Ratschlag lautet: Achtet auf die Qualität der Schule.

Speziell im Falle von Malta werdet ihr bei genauerer Recherche feststellen, dass dort wirklich viele Sprachschulen ihren Sitz haben. Genauso wird euch aber auch auffallen, dass nicht alle als seriös anzusehen sind. Deshalb ist bei der Auswahl Vorsicht geboten. Informiert euch genau, ob eure favorisierte Schule von anerkannten Organisationen zertifiziert ist und Qualitätssiegel aufweist – nur dann ist eine Buchung ratsam!

 

Unser dritter Tipp: Überlegt euch gut, welche Art von Unterkunft für euch am besten geeignet ist.

Wenn ihr eine passende Englischschule gefunden habt, ist der nächste Schritt die Wahl einer Unterkunft – schließlich müsst ihr auch irgendwo übernachten. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Ein WG-Apartment mit anderen internationalen Sprachschülern
  • Eine Gastfamilie

Pauschal lässt sich nicht beantworten, was sinnvoller ist, da dies auch auf die Charaktereigenschaften der Kinder ankommt. Wer möglichst viel mit Sprachschülern aus anderen Ländern in Kontakt sein will, ist in einer WG sicherlich gut aufgehoben. Wer dagegen – so wie Lynn – besonders tief in die heimische Kultur eintauchen will, kann dies am besten bei einer Gastfamilie. Allerdings muss dann auch klar sein, dass man dadurch etwas „gebundener“ ist. Zum Beispiel sind Essenszeiten in einer Gastfamilie nun mal häufig standardmäßig festgelegt. Andererseits können sich die Jugendlichen bei den Gasteltern und -geschwistern auch Geheimtipps abholen, was Unternehmungen betrifft. Beide Möglichkeiten haben ihre Vorzüge. Lynn hat sich bei ihren Gasteltern, Michael und Molly, sehr wohl gefühlt und hatte den Eindruck wirklich im wahrsten Sinne des Wortes „Teil der Familie“ zu sein. Die beiden waren unglaublich fürsorglich und wir würden uns jederzeit wieder für diese Art der Unterkunft entscheiden.

Unser vierter und letzter Rat: Sprecht durchgehend in der jeweiligen Landessprache.

Damit ihr von eurem Sprachkurs im Ausland auch möglichst viel habt, solltet ihr euch natürlich rund um die Uhr – und nicht nur im Sprachunterricht – in der zu erlernenden Sprache unterhalten. Das gilt sowohl in Gesprächen mit den Mitschülern als auch im Alltag beim Warten auf den Bus oder im Restaurant mit dem Kellner.

Und das hat der Malta-Aufenthalt für Lynn gebracht: Letzten Endes hat sie  – vor allem Dank des Englischkurses auf der kleinen Insel – in der gesamten 12. Klasse in Englisch immer 10-12 Punkte geschrieben. Das war vorher undenkbar und sie hat sich dadurch um 2 komplette Notenstufen verbessert!


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